Kopf, Körper, Beine: Der Sportschrank im Herbst

Die Saison wird länger: Radfahren hatte lange seine Monate, Mai bis September. Heute steigen manche schon im Februar aufs Rennrad, andere fahren bis in den Dezember hinein. Der Sport nimmt immer mehr Raum im Kalender ein, und der Schrank zieht mit.
Am Beispiel des Fahrradoutfits präsentieren wir euch ein paar Ideen für jede Jahreszeit.
Die genannten Marken gibt es bei Sölle Sport die einzelnen Artikel wurde für die Grafik via Claude generiert und sind nicht zwingend lagernd.
Kopf
Unter dem Helm ist wenig Platz. Ein dünnes Stirnband oder ein Bufftuch aus hält Stirn und Ohren warm, ohne zu drücken. Der Helm muss danach genauso fest sitzen wie vorher.
Und die Haut? Die Herbstsonne ist schwächer, an klaren Tagen und in der Höhe reicht sie trotzdem für einen Sonnenbrand.
Sobald es gegen null Grad geht und der Fahrtwind im Gesicht brennt, kommt eine fetthaltige Kältecreme dazu. Lippenpflege mit Lichtschutz passt in jede Saison.
Oberkörper
Im Herbst geht es vor allem darum, sich vor dem Wind zu schützen. Eine dünne, winddichte Jacke oder Weste macht auf der Abfahrt den größten Unterschied. Darunter ein Funktionsshirt/ Trikot, das die Feuchtigkeit vom Körper wegträgt.
Die Übergangszeit verlangt viel vom Stoff: luftdurchlässig und windschützend zugleich, ein bisschen wärmend. Welches Material kann was?
- Merinowolle wärmt auch feucht und riecht nach mehreren Ausfahrten noch neutral. Sie trocknet langsamer als Kunstfaser und ist empfindlicher. Hier scheiden sich die Geister.
- Baumwolle saugt Schweiß auf und hält ihn fest. Nass am Körper kühlt sie aus. Ihr Platz ist das Café nach der Runde.
- Fleece wärmt, atmet und trocknet schnell. Wind geht durch, darum braucht es eine Schicht darüber.
- Windschutz und Atmungsaktivität zugleich bieten Jacken mit winddichter Front und luftigem Rücken oder dünne Membranen.
Hände
Handschuhe gehören ab jetzt dazu, aus dünnem Stoff. Die Langlaufhandschuhe aus dem Winterschrank erfüllen am Rad denselben Zweck.
Beine
Die Beine bewegen sich laufend und wärmen sich selbst. Waden und Knie spüren den Wind trotzdem. Eine dünne Langlaufhose über der Radhose hält die Muskulatur warm und hängt meistens schon im Schrank. Bein- oder Knielinge sind die Radvariante. Zehenkappen oder Überschuhe halten die Füße warm.
Licht, Nässe, Frost und das kleine Extra an Motivation
Manches löst keine Schicht Stoff.
Licht: Die Tage werden kürzer. Bei Dämmerung und Dunkelheit sind Vorder- und Rücklicht Pflicht, reflektierende Details helfen zusätzlich.
Nässe: Feuchtes Laub und nasse Straßen verlängern den Bremsweg. Kurven ruhiger anfahren.
Frost: Schattige Waldwege und Brücken bleiben am Morgen länger glatt. Eine Stunde später starten ist oft die klügere Wahl.
Und der Kopf: Die Motivation, bei sechs Grad hinauszugehen, liegt in keiner Schublade.
